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FSG Bad Camberg/Dombach I - TUS Löhnberg 2:1 (0:0)

Man erwartete an diesem Sonntagnachmittag ein Spitzenspiel zweier starker Mannschaften - und es wurde ein Spitzenspiel.

Der Gastgeber hatte in der ersten Halbzeit deutlich mehr Spielanteile, was vor allem daran lag, dass der ungeschlagene Tabellenführer die gegnerische Hälfte fast völlig preisgab. Sobald die FSG aber über die Mittellinie kam, wurden die Räume eng, die Zweikämpfe intensiv und durchaus auch rustikal. Das führte gleich mehrfach zu Freistößen und bereits nach zehn Minuten zu einer Zeitstrafe für den TUS. Der Gast konzentrierte sich nach Ballbesitz ausschließlich auf lange Bälle in die Spitze, die über rechts die meiste Gefahr brachten. Daraus entwickelte sich auch die erste richtig gute Tormöglichkeit, aber Sven Huppertsberg im FSG-Tor reagierte per Fußabwehr großartig. Auf der anderen Seite setzten sich Ayuub M. Ibraahim und Adrian Lenhart gleich zweimal über links durch, brachten den Ball aus kurzer Entfernung aber nicht mehr im Tor unter. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wurde das Kombinationsspiel des Gastgebers präziser und der Druck auf das Gästetor noch größer. Ein schöner Steckpass von Fabian Stannarius und Ayuub M. Ibraahim scheiterte frei vor dem Gästetorwart an demselben, ein Eckball segelte trotz Massenansammlung vor dem Tor unbehelligt durch den gesamten Fünfmeteraum und ein Abwehrspieler konnte einen weiteren Eckball gerade so noch klären. Nicht zuletzt aufgrund der letzten Minuten vor der Pause, hätte sich der Gast über einen Rückstand nicht beklagen können.

Das Übergewicht des Gastgebers hielt auch die zweite Halbzeit an und begann mit einer schönen Kombination auf Adrian Lenhart, der den Ball aber aus kurzer Entfernung über den rechten Winkel setzte. Der Gast störte jetzt etwas früher, an der konsequenten Abwehrarbeit der FSG änderte sich aber nichts. Trotzdem gab es den Dämpfer und das mit einem Klassiker: Ballverlust nach einem Querpass in der Vorwärtsbewegung, schnelles Umschaltspiel auf den Rechtsaußen und es stand 0:1. Vom Gastgeber musste jetzt noch mehr kommen und der Druck auf das Gästetor nahm weiter zu. Ayuub M. Ibraahim traf von der Strafraumgrenze nur den rechten Innenpfosten, Fabian Stannarius setzte den Abpraller hauchzart am linken Pfosten vorbei und die gefährlichen Situationen im Gästestrafraum häuften sich. Der Ausgleich dann durch Christopher Thuy, der eine Hereingabe von Ayuub M. Ibraahim von der Torausline am zweiten Pfosten per Kopf über die Torlinie drückte. Und während das Kombinationsspiel des Gastgebers jetzt auf Hochtouren lief und weitere Tormöglichkeiten produzierte, kam vom Gast nicht mehr viel. Dafür eine weitere Zeitstrafe. Fabian Stannarius erlief einen langen Diagonalpass in den Fünfmeterraum, konnte den Ball aber nicht mehr kontrollieren. Und spätestens nach dem Führungstreffer durch den eingewechselten Vasyl Stasiuk, der eine Ablage von Christopher Thuy in den linken Winkel beförderte und eine Minute später aus ähnlicher Position den Ball nicht richtig traf, war das Spiel entschieden. Daran änderte auch eine letzte gute Tormöglichkeit für den Gast in der Nachspielzeit nichts mehr.

Fazit: Um gegen einen so starken Gegner erfolgreich zu sein, war eine außergewöhnliche Leistung notwendig und es wurde die bisher beste Saisonleistung. Das betrifft sowohl die Abwehrarbeit in allen Mannschaftsteilen als auch den Spielaufbau und das Offensivspiel. Dem hatte der TUS gegen Ende der Begegnung nichts mehr entgegenzusetzen. Insbesondere der Schachzug von Trainer Marc Günther, den schnellen Max Herzog als gelernten Stürmer auf der rechten Abwehrseite gegen den TUS-Torjäger einzusetzen, erwies sich als Volltreffer.

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