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SVC I - SV Rot-Weiß Hadamar III 5:1 (2:0)
SVC II - SG Niedershausen/Obershausen II 2:1 (1:0)

Während die 1. Mannschaft des SVC zu einem jederzeit ungefährdeten Erfolg kam, konnte sich die 2. Mannschaft über einen "last-second"-Sieg freuen.


Nach der - zumindest in der Höhe - unerwarteten Klatsche in Obertiefenbach am Vorsonntag, war für die 2. Mannschaft schon ein wenig Wiedergutmachung angesagt, was sich aber gegen einen starken Gast und trotz beachtlich starker Aufstellung als nicht einfach erweisen sollte. Dabei ging die erste Halbzeit mit deutlich mehr Spielanteilen und besseren Tormöglichkeiten eindeutig an den SVC, auch wenn der Gast bei einigen Kontern seine Gefährlichkeit schon mal andeutete. Und nachdem Jan Lammers nur den Innenpfosten getroffen hatte, nutzte Herbert Falkenbach wenige Minuten später eine unübersichtliche Situation nach einem Eckball im Strafraum zur verdienten Halbzeitführung.

Die zweite Hälfte bot dann ein völlig anderes Bild. Der Gast drehte auf, schnürte das jetzt insgesamt zu tief stehende SVC-Team immer wieder in der eigenen Hälfte ein und kam ebenfalls zu guten Tormöglichkeiten, von denen eine dann auch zum Ausgleich führte. Auf SVC-Seite verhinderten die immer wieder leichte Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und ein zu harmloses Sturmzentrum die jetzt notwendige Entlastung. Erst in der Schlussphase konnte man das Spiel wieder ein wenig ausgeglichener gestalten. Als alle Beteiligten sich mit dem - auch in Anbetracht der Temperaturen - akzeptablen Unentschieden arrangiert zu haben schienen, traf in der Nachspielzeit ein von Marius Millbrodt hoch in Richtung Tor getretener Ball doch noch die Lattenunterkante und landete von dort bereits hinter die Linie, bevor Yakub Salah Mohamed den wieder herausspringenden Ball sicherheitshalber endgültig über die Linie drückte.

Fazit: Ein glücklicher "last-second"-Erfolg in einem Spiel, in dem aufgrund der beiden unterschiedlichen Halbzeiten ein Unentschieden das gerechtere Ergebnis gewesen wäre. Der Hinweis, dass sich Pech und Glück im laufe der Saison dann irgendwann auch wieder ausgleichen, mag durchaus zutreffend sein, tröstet die aktuell unterlegene Mannschaft aber naturgemäß erst einmal nur wenig.


In einer über die gesamten 90 Minuten überlegen geführten Begegnung kam die 1. Mannschaft des SVC zu einem deutlichen Erfolg gegen die dritte Mannschaft des SV Rot-Weiß Hadamar. Und hier zeigte vor allem erst einmal Hamdi Kqiku seine Torjägerqualitäten, als er, jeweils von Carlo Schott und Christopher Thuy wunderbar in den Lauf gespielt, sowohl dem Abwehrspieler im 1 gegen 1 als auch dem gegnerischen Torhüter gleich zweimal keine Abwehrmöglichkeit ließ. Eine weitere gute Kombination ließ Max Herzog über halbrechts frei auf den Tormann zulaufen, sein in dieser Situation vielleicht zu uneigennütziges Abspiel in die Mitte, fand aber keinen Abnehmer und auch sein schöner Drehschuss kurz darauf aus fast identischer Position konnte der Gästetorhüter abwehren. Der Gegner kam in dieser ersten Halbzeit nur zu einer einzigen Möglichkeit, die hatte es aber in sich und ein Gegentreffer konnte von James Johnson auf der Torlinie gerade noch verhindert werden.

Auch in der zweiten Halbzeit setzte sich die Überlegenheit des Gastgebers fort und Hamdi Kqiku nutzte eine unglückliche Abwehraktion in der Gästeabewehr zum sicherlich vorentscheidenen 3:0. Ergebnisbedingt spielte der Gast jetzt etwas offensiver, kam auch zu der einen oder anderen Tormöglichkeit mehr, bot dem SVC auf der anderen Seite aber auch mehr Raum für seine schnell vorgetragenen Angriffe, meist über die Außenpositionen. So hätte Hamdi Kqiku auch noch sein viertes Tor machen könnte, schob den von Max Herzog päzise vorbereiteten Ball aber am Tor vorbei. In diese beste Phase des Gastes fiel auch der Anschlusstreffer per Handelfmeter, was aber nicht für die vielleicht erwartete Aufbruchsstimmung sorgte, denn danach gab es für den SV Rot-Weiß Hadamar III keine klare Tormöglichkeit mehr. Dagegen häuften sich in der Folgezeit wieder die SVC-Möglichkeiten. So verzog Max Herzog mit einen Schuss von der Strafraumgrenze ebenso knapp, wie Christopher Thuy nach einem Eckball per Kopf. Und Erkan Demirtas traf mit einem Freistoß nur den Querbalken. Für das doch noch deutliche Ergebnis sorgten Carlo Schott, der einen Querpass des Gegners vor dessen eigener Abwehr erlief, und Max Herzog nach präzisem Pass von Dominic Engels, der sich allein vor dem Gästetormann doch noch für seine starke Lauf- und Vorbereitungsarbeit belohnte.

Fazit: Ein überzeugender, deutlicher Sieg, bei dem man sich - vielleicht mit der einen oder anderen kleineren Unsicherheit Mitte der zweiten Halbzeit - erneut auf eine konsequente Abwehrarbeit verlassen konnte. Aber auch die Kombinationssicherheit aus der Abwehr heraus und das schnelle Umschaltspiel nach Ballgewinn mit dem Einsatz der Spitzen über nur wenige Stationen konnten vor allem nach der Pause überzeugen.

 

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