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Fußball: Die zweite Halbzeit war eine einseitige Angelegenheit

FSG Bad Camberg/Dombach I - SC Offheim II 4:2 (1:2)

Erst einmal tat sich auf beiden Seiten nicht viel. Der Gast hatte etwas mehr Spielanteile, aber bis auf zwei harmlose Freistöße in Strafraumnähe vor dem Tor der Gastgeber gab es offensiv nichts zu sehen. Das änderte sich als der FSG-Torwart einen an sich ungefährlichen Distanzschuss zum 0:1 durch die Finger gleiten ließ. Kurz darauf erlief Sebastian Urban einen Steilpass, setzte sich gleich gegen zwei Abwehrspieler durch und passte in die Mitte zu Tom Renemann. Dessen Schuss wurde vom Gästetorhüter zur Seite abgewehrt, wo Volodymyr Chornii richtig stand und keine Mühe hatte, den Ausgleich zu erzielen. Wenn es vor den beiden Toren gefährlich wurde, dann meist über lange Bälle. Sebastian Urban setzte sich erneut im Zweikampf gegen Verteidiger und Torhüter durch, seinen Pass in die Mitte drosch Jonas Winkler aber über das leere Tor. Praktisch im Gegenzug traf der Gast nach einer sehenswerten Kombination mit einem Distanzschuss ins linke untere Eck zur Halbzeitführung.

Die zweite Halbzeit verlief dann eher einseitig, was vor allem die Verteilung der Tormöglichkeiten anging. Der Gastgeber attackierte die bei weitem nicht sattelfeste Gästeabwehr jetzt deutlich früher und verlagerte das Spiel immer stärker in die Gästehälfte. Offensiv kam vom SC so gut wie nichts mehr: Ein Freistoß in den Strafraum sorgte für etwas Unruhe und eine Hereingabe an den kurzen Pfosten ging über das Tor. Dagegen häuften sich auf der anderen Seite die Großchancen. Yannick Lindt bekam am Fünfmeterraum den Pass von Magnus Scherf nicht unter Kontrolle und Volodymyr Chornii scheiterte aus kurzer Entfernung am Gästetorhüter. Die immer wieder von Volodymyr Chornii hereingebrachten Eckbälle waren jedesmal eine Gefahr und brachten die endgültige Wende in diesem Spiel. Zuerst schob Sebastian Urban eine dieser Hereingaben aus kurzer Entfernung über die Linie, dann fälschte ein SC-Abwehrspieler einen weiteren Eckball zur 3:2-Führung ins eigene Netz ab. Danach häuften sich klarste Tormöglichkeiten, was auch damit zu tun hatte, dass der Gastgeber jetzt mehr Raum hatte. Yannik Lindt spielte sich bis zur Torauslinie durch, aber Sebastian Urban rutschte auf der Torlinie an der Hereingabe vorbei. Tim Grzesista setzte sich im Strafraum durch und nachdem zwei FSG-Stürmer seinen Querpass knapp verpassten, drückte Magnus Scherf den Ball am zweiten Posten doch noch zum Endstand über die Linie. Auch Tom Renemann kombinierte sich in den Strafraum und nach seiner präzisen Hereingabe lagen gleich zwei FSG-Angreifer - anstatt des Balles - im Gästetor.

Fazit: Nach einer eher ausgeglichenen ersten Halbzeit lieferte die FSG einen überzeugenden zweiten Durchgang ab, so das der Gast mit dem Ergebnis gut bedient war.

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