TUS Löhnberg - FSG Bad Camberg/Dombach 4:2 (2:2)
Der Gast begann gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten mit einer kuriosen Aufstellung, in der bis auf den Tormann Marvin Sienknecht praktisch niemand auf seiner gewohnten Position spielte. Dementsprechend wenig konstruktiv war dann erst einmal das Spiel nach vorne, von Tormöglichkeiten ganz zu schweigen. Der TUS hatte mehr Spielanteile, aber bis auf einen Schuss, der aus kurzer Entfernung das Tor verfehlte, gab es offensiv auch hier nicht viel zu sehen. Trotzdem ging man in Führung. Zuerst unterlief Sebastian Urban ein Eigentor und nach einem groben Fehler in der FSG-Abwehr stand es 2:0. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde das Spiel des Gastes etwas besser, wenn auch erst einmal über Standards. Eine der wenigen schönen Kombinationen führte dann zum Anschlusstreffer durch Justin Dorweiler, der eine präzise Hereingabe von Jonas Winkler verwertete. Und mit dem Pausenpfiff kam man tatsächlich zum Ausgleich, als der TUS-Tormann und ein Abwehrspieler sich nicht einigen konnten und Sebastian Urban den Ball ins leere und diesmal richtige Tor schob. So gesehen war das 2:2 für die FSG noch das Beste an diesem ersten Durchgang.
Durch einige Umstellungen und Einwechselungen zur Pause kam mehr Zug in das Spiel des Gastes. Sebastian Urban scheiterte nach schönem Pass in die Spitze am TUS-Tormann und auch der eine oder andere Distanzschuss brachte jetzt Gefahr. Im Anschluss tat sich aber auf beiden Seiten im Strafraum erst einmal nicht mehr viel. Die erneute Führung für den Gastgeber dann nach einer Stunde, als ein TUS-Stürmer zentral zuviel Raum hatte und den Ball ungehindert im Tor unterbringen konnte. Danach drängte die FSG auf den Ausgleich, ohne sich gute Tormöglichkeiten herauszuspielen. Ganz im Gegenteil, Marvin Sienknecht holte noch einen Freistoß aus dem rechten unteren Eck, war gegen einen Kopfball aus kurzer Entfernung zum 4:2 aber machtlos. Der Gast bemühte sich in den letzten Minuten um eine Resultatsverbesserung, aber bis auf eine gute Möglichkeit von Philipp Gering, der freistehend das Tor verfehlte, gab es offensiv nichts mehr zu sehen.
Fazit: Glückwunsch an den Gastgeber, der mit dem dritten Sieg überhaupt wenigstens einen erfreulichen Saisonabschluss feiern durfte. Bei der FSG hätte man sich im letzten Spiel dann doch etwas mehr Gegenwehr gewünscht, auch wenn es für das Team von Tim Zengeler um nichts mehr ging.


