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SV RW Hadamar II – FSG Bad Camberg/Dombach 0:11 (0:5)

Das Ergebnis sagt alles. Abgesehen einmal von der ersten Viertelstunde, wo auch die personell gebeutelten Hausherren zu zwei, drei guten Möglichkeiten kamen, die aber von FSG-Hüter Sven Huppertsberg vereitelt wurden, gaben die Angereisten den Ton an. Auch schon vor dem 1:0 konnte die Marc-Günther-Truppe in Front liegen, zögerte aber mitunter zu lange beim Abschluss. Besser machte es dann der aus der Jugend gekommene Vasyl Stasiuk, der nicht lange fackelte und binnen sieben Minuten zweimal erfolgreich einlochte. Weitere „Einschläge“ verhinderte der aufmerksame Tormann Robin Schleiffer, der auch bei langen Bällen der Besucher aus dem Kasten eilte und so mitunter schneller als der gegnerische Spieler an den Ball gekommen war. Die SV-Defensive um Vitali Fetter und den doppelt so alten Reiner Sucke (67 Jahre!), der zur Pause aber in der Kabine blieb und durch Stürmer Junho Park ersetzt wurde, geriet zusehends in Schwierigkeiten. Mit dem 0:5 zur Halbzeit waren die Gastgeber schon gut bedient.

Im zweiten Akt startete die FSG Angriff auf Angriff, war es praktisch ein Match in eine Richtung, auch wenn sich die Gastgeber mühten und um jeden Ball kämpften. Aber der Sturm blieb eine stumpfe Waffe. Die einzige echte Chance für die Heimelf notierte der Chronist in der 65. Minute, doch Rafael Morim konnte FSG-Hüter Sven Huppertsberg, der jetzt mehr oder minder von Rückgaben „lebte‘“, nicht überwinden. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Badestädter bereits komfortabel mit 7:0 vorne gelegen, war der eingewechselte Tom Maurer nach einer schönen Aktion am Pfosten gescheitert (64.). Alles sah oft einfach aus, es wurde die ganze Breite des Platzes genutzt und dabei gekonnt kombiniert. Wenn die Angreifer freilich in der einen oder anderen Situation den direkten Weg genommen hätten (Betreuer Rolf Enzmann:“Die Gerade ist der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten!“), wäre die Torausbeute seiner Elf sicher noch höher ausgefallen. Vor allem Ayuub M. Ibraahim ging mit den Chancen zu großzügig um, fand aber auch in Keeper Robin Schleiffer, der sich gegen Schluss noch verletzte (gute Besserung!), seinen Meister.

Es reichte aber auch so, ein zweistelliges Resultat zu erzielen, wobei der emsige Antreiber Fabian Stannarius ebenfalls noch den Pfosten anvisiert hatte (73.). Drei der elf „Buden‘“ wurden übrigens von den umsichtig agierenden Abwehrspielern Jens Munsch (2 – beide nach Eckbällen) und Joscha Wehrmann beigesteuert. Den Schlusspunkt setzte Adrian Lenhart.

Danach pfiff der gute Referee – die Trinkpause mit eingerechnet – exakt fünf Minuten zu früh ab. Offenbar hatte der Spielleiter Mitleid mit den Gastgebern, denen aber ganz großen Respekt gezollt werden muss, weil sich alle Akteure als anständige und faire Verlierer erwiesen.

SV RW Hadamar II: Schleiffer, Kanat, Kirsch, R. Sucke, Fetter, Morim, Zouaoui, J. Park, Stanislavcuk, Grasse, Emmerich (A. Gasteier, N. Reinicke)

FSG Bad Camberg/Dombach: J. Huppertsberg, Joscha Wehrmann, Munsch, P. Dörfl, Witte, Stannarius, Schütz, Stasiuk, A.M. Ibraahim. Lenhart, T. Grzesista (F. Graßmann, T. Maurer, M. Scherf, Rako/ETW)

Tore: 0:1 Vasyl Stasiuk (16.), 0:2 Vasyl Stasiuk (23.), 0:3 Tim Grzesista (39.), 0:4 Jens Munsch (43., Kopfball), 0:5 Ayuub M. Ibraahim (45.+2), 0:6 Fabian Stannarius (52.), 0:7 Ayuub M. Ibraahim (60.), 0:8 Jens Munsch (70.), 0:9 Adrian Lenhart (77.), 0:10 Joscha Wehrmann (83.), 0:11 Adrian Lenhart (87.).

Schiedsrichter: Andreas Kappesser (SV Gutenacker) - Zuschauer: 25.

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