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SG Heringen/Mensfelden II - FSG Bad Camberg/Dombach II 4:1 (3:1)

Man sieht selten ein Spiel, bei dem Ergebnis und Spielverlauf so weit auseinanderklaffen, wie an diesem Nachmittag in Mensfelden.

Der Gastgeber erwischte die FSG zu Beginn gleich mal in der Tiefschlafphase und nach 15 Minuten stand es durch zwei Elfmeter und einem schönen Konter schon mal 3:0. Danach übernahm aber der Gast das Kommando und gab es bis zum Spielende nicht mehr ab. Für den Gastgeber wurde der gegnerische Strafraum jetzt zur verbotenen Zone und mehr als ein Freistoß von der Strafraumgrenze zentral in die Arme von Eric Dörfl im FSG-Tor gab es hier nicht mehr zu sehen. Dafür kombinierte sich der Gast immer besser nach vorne und die ersten Großchancen ließen nicht auf sich warten. Zuerst wurde ein Schuss von Volodymyr Chornii aus kurzer Entfernung noch auf der Linie abgeblockt, danach verfehlte er per Kopf nur knapp dass Tor. Dafür bediente er Oliver Tausch mit einem Pass durch die Mitte und dieser ließ dem SG-Torhüter keine Abwehrmöglichkeit. Und kurz darauf nahm Oliver Tausch einen Abpraller vom Torhüter auf, der es im Nachfassen aber doch noch irgendwie schaffte, den Ball knapp am Torpfosten vorbeihoppeln zu lassen. Auch beim nachfolgenden Eckball fehlte nicht viel zu einem weiteren Anschlusstreffer. Im Ergebnis war es zur Halbzeitpause ein durchaus schmeichelhaftes 3:1 für die SG.

War die Anzahl guter bis sehr guter Tormöglichkeiten für die FSG in der ersten Halbzeit noch abzählbar, so gab es sie nach Wiederanpfiff im Minutentakt. Man kombinierte sich immer wieder bis zur Grundlinie, aber die Rückpässe erreichten entweder nicht den Mitspieler, man traf den Ball bei Torschuss nicht richtig, dieser wurde abgeblockt oder vom Torhüter gehalten, der eindeutig zum besten Mann seines Teams wurde. Aber auch den direkten Weg zum Tor suchte man. So scheiterte Max Theile mit einem Schuss von halbrechts erneut am Torhüter und Volodymyr Chornii überspielte im Strafraum gleich drei Abwehrspieler, sein Querpass im Fünfmeterraum fand aber keinen Mitspieler. Da hätte er wohl besser selbst den Abschluss gesucht. Zudem konnte sich der Torhüter auch bei dem einen oder anderen gefährlichen Distanzschuss auszeichnen. Vom Gastgeber kam bis auf einen erneuten Freistoß in die Arme von Eric Dörfl erst einmal garnichts. Das änderte sich erst, als man durch eine katastrophalen Fehlpass in der Vorwärtsbewegung ein Geschenk bekam und dieses dankend zum 4:1 annahm. Danach brauchte die FSG ein paar Minuten um sich von dem Schock zu erholen, nahm aber dann das "fröhliche" Chancenversemmeln wieder auf, gerne auch wieder im Fünfmeterraum. Aber der richtige Glaube, doch noch das eine oder andere Tor schießen zu können, wollte sich nicht mehr einstellen. Das sich Eric Dörfl bei einem Konter noch einmal auszeichnen konnte und es in der Schlussminute auch noch eine undurchsichtige Situation vor dem FSG-Strafaum gab, geschenkt.

Fazit: Wer aus - großzügig gerechnet - 6 guten Möglichkeiten 4 Tore macht, der ist zumindest gnadenlos effizient. Von daher Glückwunsch an die SG Heringen/Mensfelden II. Für den Gast gilt, wenn man einen Nachbarn im vorderen Tabellenbereich spielerisch so klar dominiert und locker eine zweistellige Zahl von Großchancen herausspielt, hat erst einmal nicht soviel falsch gemacht. Aber beim Fußball als Ergebnissport (ab ins Phrasenschwein!) sollte dabei eben auch etwas herausspringen. Das die zweite Mannschaft der FSG allgemein mehr aus ihren Tormöglichkeiten machen müsste, ist keine neue Erkenntnis. Dieser Sonntagnachmittag war aber schon ein krasses Beispiel.

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