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SVC I - FSG Gräveneck/Seelbach I   3:1 (2:1)

Das Spitzenspiel des Tabellenvierten gegen den -dritten war alles andere als ein fußballerischer Leckerbissen, es endete aus SVC-Sicht aber zumindest mit drei Punkten, und das insgesamt sicherlich nicht unverdient.

Verantwortlich für ein über weite Strecken unansehnliches Spiel war auch der extrem holprige Hartplatz an der Pommernstraße, mit dem die Mannschaften die gesamten 90 Minuten kämpften und der ein technisch anspruchsvolles Kombinationsspiel, zu dem beide Teams bekanntlich in der Lage sind, praktisch nicht zuließ. Anstatt präziser Kurzpässe war hier richtigerweise das berühmte "Langholz" angesagt, dies aber  häufig zu hoch und zu selten in den Lauf der Sturmspitzen, was den gegnerischen Abwehrreihen die Arbeit deutlich erleichterte. Das Ergebnis war ein umkämpftes und  auch zerfahrenes Spiel  mit Ballverlusten auf beiden Seiten im Sekundentakt, wenigen Tormöglichkeiten sowie zahlreichen Spielunterbrechungen. 

Die Höhepunkte der ersten Halbzeit sind schnell aufgezählt, denn außer den drei Toren gibt es kaum etwas zu berichten. So ging der Gast in Führung, als ein FSG-Stürmer  den an die Strafraumgrenze verlängerten Ball sehenswert ins linke obere Eck des SVC-Tores hob. Der SVC verstärkte jetzt seine Bemühungen, hatte mehr Spielanteile und drehte das Spiel bis zur Halbzeitpause. Zuerst senkte sich ein abgeblockter Schuss senkrecht auf die Torlinie, konnte vom FSG-Torhüter nicht unter Kontrolle gebracht werden und landete im Tor, entweder direkt als Eigentor oder noch von Max Herzog mit beeinflusst. Nur kurze Zeit später erreichte ein Eckball Christopher Thuy auf Höhe des zweiten Postens, der mit einem Drehschuss an seinem Gegenspieler vorbei flach ins linke Eck traf.

Nach der Halbzeitpause bot der SVC deutlich mehr, was auch damit zusammenhing, dass der Gast mit zunehmender Spielzeit offensiver werden musste und sich daher Räume für die jetzt allerdings auch endlich präziser angespielten Sturmspitzen ergaben. Die FSG kam aus dem Spiel heraus zu keiner Möglichkeit, die Standards aber blieben gefährlich. So senkte sich ein Freistoß auf die Latte des SVC-Tores und Torhüter Sven Huppertsberg zeigte sich wie gewohnt zuverlässig. Auf der anderen Seite wurde Max Herzog mit einem Pass in die Spitze freigespielt, scheiterte aber am FSG-Torhüter und Rouven Thies verfehlte nach einem Eckball das gegnerische Tor per Kopf nur knapp. Die nächste Großchance ergab sich für Marc Blazquez, der allein auf den FSG-Torhüter zulief und von diesem von den Beinen geholt wurde. Carlo Schott verwandelte den Foulelfmeter sicher und das Spiel schien entschieden, zumal Marc Blazquez, erneut frei vor dem weit aufgerückten Torhüter, mit einem Heber das Tor verfehlte. Ein Foulelfmeter auf der Gegenseite bot der FSG in der Schlussminute noch die Möglichkeit für eine unruhige Nachspielzeit zu sorgen, doch Sven Huppertsberg entschied sich für die richtige Ecke.

Fazit: Ein wichtiger und aufgrund des Chancenplus' in der zweiten Halbzeit auch verdienter Erfolg des SVC, der mit lediglich zwei Unentschieden deutlich besser da steht, als zum gleichen Zeitpunkt in der Vorrunde. Diesen positiven Start in die Rückrunde gilt es zu bestätigen und hochkonzentriert in die kommenden Begegnungen zu gehen.

Besonders positiv bleibt an diesem Sonntagnachmittag anzumerken, dass trotz der Rivalität zwischen den Mannschaften, die aufgrund der Bedeutung dieses Spiels für entsprechende Hektik und Aufgeregtheit gerade  in der Schlussphase gesorgt hatte, Spieler der FSG auch nach dem Schlusspfiff noch Zeit  im SVC-Sportheim verbrachten. Keine Selbstverständlichkeit heutzutage aber eben auch eine Gelegenheit, bei einem Bier die eine oder andere Spielsituation noch einmal gemeinsam und mit Abstand zu bereden.

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